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Stadtmarketing Seesen eG bedankt sich bei den Harzklub Zweigvereinen Seesen, Lautenthal und Wolfshagen.

Die unermüdlichen Frauen & Männer der Harzklubs Seesen, Wolfshagen und Lautenthal
investieren insgesamt über 2.000 ehrenamtliche Arbeitsstunden pro Jahr für das Wegenetz
der drei Gemeinden.

Das Team der Stadtmarketing Seesen eG bedankt sich bei den Harzklub Zweigvereinen
Seesen, Lautenthal und Wolfshagen und natürlich allen dazugehörigen Mitgliedern für
ihren unermüdlichen und wichtigen Einsatz in den heimischen Wäldern und dem damit
einhergehenden Mehrwert für alle Anwohner der Region und der kommenden Touristen.
Eine entspannte Bratwurst an der Neckelnberghütte. Eine Picknick-Pause mitten im Wald
an massiven Holzbänken und Tischen. Eine gute Wegführung entlang der Wanderwege
mittels tausender Hinweistafeln.
Vielen Wandersleuten ist es sicherlich schon aufgefallen, dass wir in unserem Harzgebiet
rund um Seesen, Lautenthal und Wolfshagen ein ausgesprochen gut gepflegtes Wandergebiet
vorzufinden haben. Die Bewirtschaftung der Wege und Schutzhütten, oftmals mitten
in den Wäldern, geschieht aber nicht von alleine. Unermüdlich sorgen die Mitglieder
der Zweigvereine des Harzklub e.V. dafür, dass diese Bereiche der Wälder gepflegt werden
und passierbar sowie nutzbar bleiben. Am 06. Juli hat sich das Team der Stadtmarketing
Seesen eG deshalb, symbolisch am Steinway-Trail Stempelkasten im Park, mit Repräsentanten
der Zweigvereine getroffen und sich persönlich für deren Einsatz bedankt.
Matthias Link, Wegewart Harzklub Zweigverein Lautenthal, Christa Bock, stellvertretend
für Wegewart Henning Krause - Harklub Wolfshagen - und Karlheinz Vibrans, Wegewart
Harzklub Seesen, waren repräsentativ für die drei Harzklub Zweigvereine der Region anwesend.
Zur Stärkung während der Arbeitseinsätze wurde als Dank ein Präsent in Form
von Stracke und Schinkenspeck gereicht.

Stempelstelle_Steinway-Trail
Stempelstelle_Steinway-Trail

Während der Danksagung haben die Harzklubler die aufgebrachten jährlichen Arbeitsstunden
zur Pflege der Wälder auf über 2.000 hochgerechnet - ehrenamtlich versteht
sich. Oftmals greifen die Mitglieder dabei auf private Fahrzeuge, Maschinen und Werkzeuge
zurück, um für Ordnung sorgen zu können. Jahresbeiträge und Zuschüsse reichen
eben nicht aus, um allen gerecht zu werden. Matthias Link legt deshalb die meisten Strecken
im eigenen PKW zurück, damit das weitreichende Wegenetz betreuet werden kann.
Neben Reparaturarbeiten sorgen die Harzklubs auch dafür, dass die Stempelstellen der
Harzer-Wandernadel gepflegt werden. Stempelgummis müssen neu angebracht, Farben
aufgefüllt und manchmal auch ganze Stempel ausgetauscht werden, wenn diese wieder
einmal als „Souvenir“ mitgenommen wurden. Zudem müssen auf den großen Übersichtskarten
oftmals neue Standortmarkierungen aufgeklebt werden, da diese auf mysteriöse
Art und Weise verschwinden. Es ist also eine ganze Menge Arbeit zu erledigen, damit
Besucher der Wälder angenehme Stunden in ihnen verbringen können. Und dann sind
da leider immer noch diejenigen, die wie Vandalen durch die Landschaft pilgern, um in
ihrem Übermut Müll zurückzulassen und geschnitzte Stöcker in Wasserläufe von Quellen
zu stecken. Hier sei anzumerken, dass diese im schlimmsten Falle versiegen können und
dadurch ein nicht absehbarer Eingriff in die Natur vonstatten geht. Der momentane Ansturm
der Wanderer ist also mit einem lachenden und einem weinenden Auge zu sehen.
Wünschenswert, auch aus den Reihen der Harzklub Mitglieder, ist deshalb, dass WanderInnen
nur ihre Fußspuren in den Wäldern hinterlassen und die Natur respektieren.
Junge Leute sollten auch überlegen, ob sie nicht den Weg in die Zweigvereine finden, um
unterstützend Tätig zu werden. D ie A rbeit wird nicht weniger und f ür d en Nachwuchs
muss gesorgt werden. Nur dann bleibt der Harz so wie wir ihn kennen.
Karl-Heinz Borchers, Günter Sürie und Harrie Kosak vom Harzklub Zweigverein Seesen
haben diesbezüglich nochmal das tolle Miteinander und den herausragenden Zusammenhalt
in den Vereinen angesprochen. Zusammen mit Wegewart Karl-Heinz Borchers
haben die Männer dafür gesorgt, dass der Steinway-Trail zum 01. Juli, der Einführung des
Wanderweg-Begleitheftes, in bestem Glanz erstrahlt. Es wurden alle Hinweistafeln, alle
Hinweissteine, alle Infotafeln und Bänke entlang des Weges kontrolliert, repariert und von
Bewuchs freigeschnitten.
In diesem Sinne ein Zitat von Johann Wolfgang von Goethe: „Nur wo du zu Fuß warst,
bist du auch wirklich gewesen.”